Neuartiges Warnsystem sensibilisiert Bevölkerung in der Corona-Krise

Das System zur Bevölkerungs-Kommunikation unterstützt am Aachener Weiher die Ordnungsbehörden (Bild: COPTR).

Effektive Gefahren-Warnung aus gesicherten Quellen ist ein Schlüssel-Faktor zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Am vielbesuchten Park am Aachener Weiher operiert ein vollautomatisiertes Bevölkerungs-Kommunikations-System (BKS) zur Unterstützung der Ordnungsbehörden.

Als SmartCity Cologne-Projekt wurde das erprobte BKS bereits vor 2,5 Jahren am Aachener Weiher in Betrieb genommen. Auf Initiative des Kölner Unternehmens Coptr Warn- und Schutzsysteme GmbH und in enger Abstimmung mit dem Bereich Städtisches Krisenmanagement der Stadt Köln verbreitet das BKS dort nun unüberseh- und unüberhörbar in einer Dauerschleife Textwarnungen, Lichtsignale, Smartphone-Informationen und Lautsprecherdurchsagen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

Egal ob Krise, Gewitter, Orkan oder hohe Schadstoffbelastung, die BKS alarmieren vor Ort und vollautomatisch Personen im freien Gelände, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Punktgenaue Daten liefern u.a. der Deutsche Wetterdienst und die Siemens AG.

Ein entscheidender Vorteil der stationären Systeme zeigt sich überall dort, wo man ohne großen behördlichen Aufwand die Bevölkerung mit Warninformationen nicht erreichen kann, wie z.B. in öffentlichen Parks und Sportstätten. 
 
Zentrale Orte, wo sich viele Menschen versammeln, wie Rathaus-und Marktplätze sind ebenfalls bestens geeignet zum Einsatz der Systeme.
 
Fast jede Kommune hat in ihrem Zuständigkeitsbereich außerdem noch sogenannte "weiße Flecken" auf der Landkarte, wo bisher keine Sirene hinkommt. Auch dort können die energieautarken Systeme zielgenau zum Einsatz kommen.  
 
Die Einbindung des automatisierten BKS in die Warn- und Kommunikationssysteme (MoWaS) der Kreise und kreisfreien Städte, der Länder und des Bundes ist bereits in Vorbereitung.