Erste virtuelle SmartCity Cologne-Konferenz: Startup EINHUNDERT ist Kölns KlimaStar 2021

Wie gelingt die große Transformation Kölns hin zu einer nachhaltigen und lebenswerten Metropole? Dieser Frage hat sich die SmartCity Cologne-Konferenz in diesem Jahr gewidmet. Die Veranstaltung wurde zum ersten Mal digital durchgeführt. Beim Startup-Pitch wählten die Zuschauerinnen und Zuschauer EINHUNDERT Energie zu Kölns KlimaStar 2021. 

„Die große Transformation in Köln“, so lautete der Titel der erstmalig digital durchgeführten SmartCity Cologne Konferenz. 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Achim Südmeier, Vorstand der RheinEnergie, hatten alle Bürger*innen und Unternehmen in der Stadt, Wissenschaft und Verbände zur virtuellen Smart City Cologne Konferenz per Live Stream eingeladen. 

Klimaschutz, Arbeit und Gesundheit, Politik und Wirtschaft – in zahlreichen gesellschaftlichen Ebenen sind neue Strategien, Maßnahmen und Projekte notwendig, um Köln fit für die Zukunft zu machen. Wie die große Transformation in Köln gelingen kann und was bereits in Bewegung ist, zeigte die SmartCity Cologne-Konferenz am 22. April 2021.

 

Der Stream zum Nachschauen

„Innovationszyklen verkürzen sich und die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche. Die damit einhergehende Dynamik ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, Köln neu zu gestalten: Klimaneutral, Ökologisch, Lebenswert und Nachhaltig – Köln eben“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Denn eins ist klar: im Jahr 2021 wird die Klimakrise ein Schwerpunkt unseres Handelns sein. Nur gemeinsam, inspiriert und unterstützt durch Ihre innovativen Ideen, liebe Kölnerinnen und Kölner, werden wir erfolgreich sein“, so Reker weiter. 

RheinEnergie-Vorstand Achim Südmeier: „Die heutige Konferenz beweist einmal mehr, wie wichtig es ist, dass sich die einzelnen Akteurinnen und Akteure in Köln zu Zukunftsthemen austauschen und dabei miteinander vernetzen.“ Die vorgestellten Projekte und Projektideen zeigten auch, dass drängenden Fragen oft auch sehr erfolgreiche Lösungen gegenüberstünden, so Südmeier weiter. Diese gelte es nun als Stadtgesellschaft mit Leben zu füllen.

Wie Vorsorge und smarte Daten als Hilfe zur Selbsthilfe im Hochwasserschutz dienen können, wurde ebenso präsentiert wie ISI, das neue nachfrageorientierte Mobilitätsangebot der KVB, das als Pilotprojekt algorithmusbasiert Fahrten mehrerer Fahrgäste bündelt und Routen erstellt. Auch die Vorstellung der RheinEnergie-Förderinitiative RheinStart machte deutlich, wie Transformation in Köln gelingen kann und nachhaltige Projekte in Köln und der Region unterstützt werden.

Umdenken in allen Lebensbereichen erforderlich

Professor Dr. Harald Rau, Umweltdezernent der Stadt Köln, erläuterte, dass die große Transformation in Köln auf dem Weg zur Klimaneutralität nur durch mutige Innovationen und Umdenken in allen Lebensbereichen gelingen kann. 

Einige dieser mutigen Innovationen, die einen Beitrag zu mehr Klimaschutz in Köln leisten, wurden im zweiten Teil der Konferenz vorgestellt. 

Fünf Existenzgründer*innen nutzten die Möglichkeit in Kurzvorträgen das Publikum von ihren Geschäftsideen zu begeistern. Alle Zuschauer*innen konnten online abstimmen. Sie kürten EINHUNDERT Energie GmbH mit der Idee des digitalen Servicepartners für Mieterstrom zum 1. Kölner KlimaStar. Den zweiten Platz belegte die Installion GmbH, deren Geschäftsidee ein Marktplatz für Elektro-Installationen ist. Der Gewinner nimmt am Finale des bundesweit gestreamten Pitch-Wettbewerbs „Startup-Champs goes GreenTech“ teil, das die KölnBusiness Wirtschaftsförderung gemeinsam mit den Städten Hamburg, Berlin und München im September ausrichtet.