ParkPilot – so smart parkt Nippes

Weisen Autofahrerinnen und Autofahrern in Nippes bequem den Weg zum nächsten freien Parkplatz: 27 an Laternenmasten angebrachte LED-Displays.

Es gibt Aussagen, die lassen sofort erkennen, es muss etwas getan werden. Dass 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs auf Parksuchverkehr zurückzuführen ist, gehört dazu. In Köln-Nippes hat die RheinEnergie mit dem Smart Parking Anbieter Cleverciti Systems nun ein gemeinsames Projekt gestartet, mit dem sich der Parksuchverkehr in der Innenstadt erheblich reduzieren lässt. Die Zutaten: smarte Sensorik, künstliche Intelligenz und an Laternen angebrachte LED-Displays.

Die RheinEnergie hat am Dienstag, 2. Juni, rund um die Neusser Straße in Nippes eines der weltweit innovativsten und modernsten Parkleitsysteme in Betrieb genommen. Der „ParkPilot“ hilft nicht nur Anwohnern und Besuchern, viel Zeit zu sparen, sondern auch unnötige Schadstoff-Emissionen bei der Parkplatzsuche zu vermeiden.

"Klimaschutz ist ein fester Bestandteil unserer unternehmerischen DNA", sagt RheinEnergie-Vorstand Dr. Andreas Cerbe. "Das intelligente Parkleitsystem, das wir in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Cleverciti Systems entwickelt haben, ist ein weiterer Baustein in unserem wachsenden Portfolio nachhaltiger Lösungen. 'ParkPilot' verringert unnötigen Verkehr, reduziert den Schadstoffausstoß und steigert so die Energieeffizienz und Lebensqualität in der Stadt. Von einer entspannteren Verkehrssituation profitieren nicht zuletzt auch die Anwohner."

Das Projektgebiet ist 0,5 km2 groß. Eine Ausweitung auf andere Stadteile wäre möglich.
 

Der kostenlose Service erfasst rund 800 Stellplätze im Umfeld der Neusser Straße. 27 an Laternenmasten angebrachte LED-Displays weisen Verkehrsteilnehmern per Richtungsanzeige den schnellsten Weg zum nächsten freien Stellplatz - in Echtzeit.

Nach erfolgreich abgeschlossener Einführungsphase könnte das System „ParkPilot“ auch in anderen Stadtteilen auf Leuchtmasten installiert werden und für noch mehr glückliche Parkplatzsucher sorgen. Deren Autobewegungen machen Studien zufolge rund 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs aus. Entsprechend groß sind die möglichen Einspareffekte bei flächendeckendem Einsatz der Technik.

Apropos Technik: Das in Nippes verbaute System arbeitet natürlich nach strengen Datenschutzrechtlinien und fertig keine Aufnahmen von Personen oder Fahrzeugen an. Und um die „ParkPilot“-Nutzung noch stressfreier und komfortabler zu machen, arbeitet die RheinEnergie derzeit an einer Smartphone-Anwendung, die voraussichtlich bereits in einigen Wochen zur Verfügung stehen wird.