Ökoquartier Widdersdorf

Intelligent power demand - Projekt Widdersdorf evohaus innovative Siedlungen allgemein

 

evohaus innovative Siedlungen allgemein

evohaus irq (Intelligente Residenz Quartiere) Siedlungen decken Ihren Wärmebedarf vorrangig umweltfreundlich und kostengünstig durch die Sonne. Der Heizungsbedarf ist aufgrund der guten Dämmung der evohaus Architektur ohnehin bereits niedrig. Verbleibender Wärmebedarf wird durch Solarstrom gedeckt. Der Solarstrom treibt Wärmepumpen an, die mit einer Kilowattstunde elektrischer Energie etwa drei Kilowattstunden Wärmeenergie für Heizung oder Warmwasser erzeugen. Die Siedlung bekommt ihre Wärme damit unabhängig von Gas, Kohle oder anderen fossilen Energieträgern. Die Wärmepumpen werden bevorzugt dann eingeschaltet, wenn genügend Solarstrom erzeugt wird. Wassertanks speichern überschüssige Wärme und versorgen die Siedlung zu sonnenarmen Zeiten. Ein Energie –Managementsystem überwacht und steuert Speichertanks und Wärmepumpen.

Das evohaus irq Konzept vollzieht den Schritt vom Passivhaus zum Aktivhaus: es spart nicht nur Energie, sondern erzeugt selber Strom und verwendet diesen mit Intelligenz.

 

 

Quartier Widdersdorf

 

Auf 11.500 m² werden ein gemeinschaftsorientiertes und generationsübergreifendes Wohnkonzept mit einer modernen, nachhaltigen und energiesparenden Bauweise verbunden.

Das Wohnquartier hat es sich zum Ziel gemacht, eine lebendige Nachbarschaft und Lebensqualität zu fördern, in der Selbstbestimmung gleichberechtigt neben einem kommunikativen Miteinander der Bewohner steht, und in der den Bewohnern eine aktive Mitgestaltung des eigenen Wohnumfeldes ermöglicht wird.

Das Projekt wird durch KIC InnoEnergy unterstützt mit Mitteln des EU-eigenen European Institute of Technology (EIT); Projektbeteiligte sind das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) und die niederländische Forschungseinrichtung TNO.

Die Partner haben sich für eine moderne, ökologische Architektur entschieden, die durch klare Linien und Transparenz gekennzeichnet ist. Neben der Passivhaus-nahen Bauweise, die z.B. den strengen Vorgaben der KfW zur Erlangung zinsgünstiger KfW-Kredite (KfW 55) genügt, ist ein wesentliches Anliegen in diesem Projekt die Erreichung einer Energieautarkie durch Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, sowie Wärmespeicher und ein Energie-Management-System, die im gesamten Quartier geplant und umgesetzt wird. Das Projekt setzt vom Beginn der Bauphase bis zum täglichen Zusammenleben auf ein ökologisch-ökonomisches Gesamtkonzept.

 

Über die Grundsteinlegung im Quartier Widdersdorf hat der Kölner Stadtanzeiger berichtet.