Neubau der RheinEnergie

Moderne Arbeitswelt - RheinEnergie-Neubau setzt Maßstäbe

 

Die RheinEnergie ist in ihr neues Verwaltungsgebäude gezogen. Rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieversorgers und einiger städtischer Gesellschaften arbeiten in einem hochmodernen und ökologisch vorbildlichen Gebäude.
Geheizt und gekühlt wird der rund 55.000 Quadratmeter große Gebäudekomplex beinahe ausschließlich mit erneuerbarer Energie: Geo- und Solarthermieanlagen decken rund 95 Prozent des Bedarfs. Die restlichen fünf Prozent stammen aus dem RheinEnergie-Fernwärmenetz.
Das schont die Umwelt und senkt die Kosten erheblich: Weil über die Jahre gerechnet die Betriebskosten die Baukosten um ein Vielfaches übersteigen, hat die RheinEnergie in ein besonders nachhaltiges Bauwerk investiert. Sie zeigt so, dass es auch ökonomisch sinnvoll ist, ökologisch zu bauen.

Beleuchtung und Computerausstattung des Neubaus sind ebenso umweltschonend wie kostengünstig: Konsequent setzt die RheinEnergie auf sparsame LED-Technik. Und statt Einzelrechnern an jedem Arbeitsplatz gibt es einen Anschluss ans zentrale Rechenzentrum (Cloud Computing). Auch das senkt Kosten und Energieverbrauch, ist aber auch Teil der neuen Arbeitswelt.
In der Planungsphase fand ein intensiver Austausch mit Fachleuten vom Fraunhofer-Institut für Arbeitsorganisation und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) statt. Auch die Grundsätze moderner Bürowelten wurden umgesetzt.
Das Ergebnis sind Arbeitsplätze, die allgemeine Trends der Arbeitswelt widerspiegeln: interdisziplinär und mobil arbeitende Teams, die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen sowie flexible Arbeitszeiten und -orte.
Die Arbeitsflächen sind Orte der Kommunikation, des Gedankenaustausches und der Arbeit im Team. Gleichzeitig gibt es genügend Raum für Konzentration, Privatsphäre und individuellen Rückzug.

Das Raum- und Bürokonzept ist die konsequente und vorausschauende Reaktion auf eine Arbeitswelt, die sich schneller verändert als je zuvor. Solch ein Gebäude wird insbesondere für kommende Generationen gebaut. Daher wurden deren Bedürfnisse antizipiert, ohne die Anforderungen der heutigen Belegschaft außer Acht zu lassen. Das ist beim RheinEnergie-Neubau augenscheinlich geglückt.