Die Mobilität von Morgen in Köln ist multimodal.

Ergebnisse und Impressionen zur SmartCity-Konferenz „Köln mobil 2025plus“ vom 26.04.2017.

 

Im World-Café diskutierten die Kölnerinnen und Kölner mit KVB-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fenske, RheinEnergie-Vertriebsvorstand Achim Südmeier, IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt und Bürgermeister Andreas Wolter über Herausforderungen der Mobilität in Köln. Das Strategiepapier „Köln mobil 2025“ war die Basis dafür. Schnell zeigte sich in den Diskussionsrunden ein Konsens: Es muss mehr gegenseitige Rücksicht und gegenseitiges Verständnis unter allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern geben. Eine umwelt- und bürgerfreundliche Mobilität im Jahr 2025 muss nach Auffassung der Konferenzteilnehmenden Sharing-Konzepte bieten. Kurze Wege und Verkehrsangebote in den Veedeln wurden ebenfalls betont. Der Schlüssel zum Erfolg wird in einer stärkeren Vernetzung von verschiedenen Verkehrsträgern und -angeboten gesehen.

 

Multimodalität ist angesagt: Im Umweltverbund sollen der öffentliche Nahverkehr, das zu Fuß gehen, Fahrradfahren sowie auch E-Mobilität und E-Carsharing gefördert werden. Wenn die Angebote räumlich zusammenrücken und miteinander verknüpft werden - wie z. B. an der ersten Mobilstation.NRW am Charles-de-Gaulle-Platz in Deutz ‑, können auch gegenseitige Rücksicht und gegenseitiges Verständnis gefördert werden. Elektrische und vernetzte Mobilität von heute konnten Kölnerinnen und Kölner auf dem Alter Markt am E-Bus und Leihradangebot der KVB erleben.

Für RheinEnergie-Vertriebsvorstand Achim Südmeier war das World-Café das Highlight der Konferenz. „Die Entwicklung zu einem smarten, mobilen Köln kann nur im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen, muss mit einem Bewusstseinswandel einhergehen und erfordert Kreativität“, stellte Südmeier heraus. Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstrich zudem: „Wir müssen den tatsächlichen Mehrwert einer neuen Mobilität für die Kölnerinnen und Kölner deutlich machen. Nur so schaffen wir einen Konsens in der Stadtgesellschaft für die notwendigen Veränderungen.“ KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske zog aus den gelungenen Diskussionsrunden Zuspruch für eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Stadt Köln wird nun gemeinsam mit den Mobilitätsmachern Planungen, Aktivitäten und Prozesse ausmachen, in denen ausgewählte Ideen und Ansätze weiterverfolgt und möglichst umgesetzt werden können. Über die Umsetzung informieren wir Sie fortlaufend.

 

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